JURATS antwortet auf Gesprächsangebot der SPD

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Der Verein JURATS hat bei seinem Treffen am Donnerstag beschlossen, die Einladung der SPD anzunehmen.  Die SPD hatte die Gründung des Vereins kritisiert, der zur Förderung des politischen Nachwuchses bei der nächsten Kommunalwahl mit einer eigenen Liste für Kandidaten antreten will, die jünger als 25 Jahre sind. Allein das Attribut jung zu sein qualifiziere für gar nichts. Man wolle aber den beiden Sprechern von JURATS ein Gesprächsangebot unterbreiten, hieß es seitens der SPD.

Das Angebot ist inzwischen erfolgt. "Wir wollen die Einladung gerne annehmen", sind sich die beiden Sprecher, Frederike Schröder und Denis Utas einig, "aber wir wünschen uns kein privates Gespräch in einem Café in Herford, sondern eine öffentliche Diskussionsrunde, an den viele Interessierte teilnehmen können." Denis Utas empfiehlt vorab die Lektüre des Konzepts des Vereins auf seiner Homepage: "Wir wissen natürlich auch, das allein ein junges Alter keine Qualifikation für ein Amt bedeutet."

Der Verein JURATS kritisiert das Unvermögen der Parteien, für politische Teilhabe junger Menschen zu sorgen. Die kommunale Selbstverwaltung sei die Schule der Demokratie. Aber es sei eine Schule ohne Schüler. Das Durchschnittsalter der Räte in Bad Oeynhausen und Löhne betrage 56 Jahre. Die Mitglieder des Vereins wollen das ändern und sind der Ansicht, dass Parteipolitik auf kommunaler Ebene nicht förderlich sei. Sie wollen deswegen statt mit einem Wahlprogramm mit drei konkreten Zielen antreten, nämlich: Durchsetzung der Teilhabe junger Menschen bei der politischen Willensbildung, Bildung des politischen Nachwuchses und mehr Transparenz im Rathaus.

"Uns ist wichtig, dass sich jeder vor Ort einbringen kann ohne gleich den ideologischen Ballast einer ganzen Partei tragen zu müssen, erläutert Frederike Schröder den Vorteil des Konzepts. "Darüber können wir gerne diskutieren" hoffen Frederike Schröder und Denis Utas auf eine positive Antwort der SPD.

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